Sehenswürdigkeiten

Villa Leika im Schnee

Das Ferienhaus „Villa Leika“ liegt in Zillerthal-Erdmannsdorf (Mysłakowice) am Fuße des Riesengebirges mit der Schneekoppe. Von hier aus gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Sport, Sightseeing oder Shopping. Nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer. Das Hirschberger Tal in Schlesien wird auch als das „Tal der Schlösser und Gärten“ bezeichnet. Als 1832 der preußische König Friedrich Wilhelm III. das Schloss Erdmannsdorf (Mysłakowice) zu seiner Sommerresi­denz erkor, schwang sich das Hirschberger Tal zu einer der ersten Adressen Europas auf: Wer im Dunstkreis des deutschen Hochadels siedeln wollte, erwarb ein Schloss, ließ eines bauen oder verlebte hier zumindest die Sommerfrische. Im folgenden eine kleine Auswahl von Sehenswürdigkeiten.

Die Schneekoppe ist mit 1603,2 Metern über dem Meeresspiegel die höchste Erhebung des Riesengebirges und liegt inmitten des Nationalparks Riesengebirge. Klima und Vegetation in den Höhenlagen des Riesengebirges werden als alpin beschrieben, obwohl die entsprechende Höhe nicht erreicht wird.

Scneekoppe
Schneekoppe im Winter

Die Durchschnittstemperatur im Jahresmittel beträgt auf der Schneekoppe 0,2 °C. Die Schneekoppe gilt im Winter als Schneesicher.

Im Skigebiet Krummhübel (Karpacz) gibt es etwa ein dutzend Skilifte mit Pisten der unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade zum Teil mit Flutlicht. Die größte Piste hat eine Länge von 6Km mit einem Höhenunterschied von 530m.

Karpacz
Lift kleine Koppe

Auch ohne Skier kann man mit dem Lift auf die kleine Koppe fahren und dann weiter zur Schneekoppe spazieren. Die Landschaft dort oben ist im Winter genauso bezaubernd wie eindrucksvoll. Von hier oben gibt es einen herrlichen Ausblick auf das Hirschberger Tal.

Im Skigebiet Schreiberhau (Szklarska Poręba) stehen zum Skifahren und Snowboarden 12 Km Pisten zur Verfügung. 8 Lifte befördern die Gäste. Das Wintersportgebiet liegt auf einer Höhe von 707 bis 1.362 m.

Zum sportlichen Skifahren und Snowboarden gibt es eine vielfältige Auswahl an Pisten in allen Schwierigkeitsgraden, das Highlight für Könner ist die schwere FIS-Abfahrt. Das Skigebiet Szklarska Poręba ist aber auch für Anfänger geeignet: Im Tal gibt es einen Übungslift und eine leichte Piste, die auch zum Skifahren unter Flutlicht beleuchtet wird. Weitere leichte Pisten erreicht man bequem mit der 6er-Sesselbahn.

Bedeutende Architekten planten die Häuser und die Landschaftsgärten, die nach englischem Vorbild kunstvoll auf natürlich getrimmt, so weitläufig waren, dass sie oft ineinander übergingen und das Tal zu einem Gesamtkunstwerk form­ten.

Rund um die heutige Kreisstadt Jelenia Góra (Hirschberg) gibt es etwa drei Dutzend Burgen und Schlösser, so viele wie nirgendwo sonst in Europa auf ähnlicher Fläche. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Tourismus rasant, bis der Krieg ihm ein Ende setzte. Danach verfielen sie, wurden zweckent­fremdet. Seit einigen Jahren erwacht das „Tal der Schlösser und Gärten“ wieder. Alte Gemäuer werden renoviert oder als Hotels ausgebaut. Wer es heute be­sucht, kommt zum richtigen Augenblick, noch sind alle Stadien von Verfall bis Restaurierung zu besichtigen

Neben den prächtigen Schlössern sind auch zahlreiche Burgruinen aus dem Mittelalter zu besichtigen. Meist versteckt im Wald ist der Zugang frei für jedermann.

Die Kreisstadt Jelenia Gora (Hirschberg) lädt ein, um durch die Laubengänge der bunt angemalten Häuser rund um den Marktplatz zu flanieren.

Die Natur im Riesengebirge ist sehr vielseitig und lädt zum entdecken ein. Neben traumhaften Wanderwegen durch unberührte Natur und Aussichtspunkten zählen wilde Flüsse mit Wasserfällen zu einem besonderen Highlight.

Der Sage nach ist Rübezahl ein launischer Riese oder Berggeist. Der Berggeist erscheint den Menschen in verschiedener Gestalt. Insbesondere zeigt er sich als Mönch in aschgrauer Kutte, aber auch als Bergmann, Junker, Handwerker und in ähnlicher Gestalt und Verkleidung, aber auch in Tiergestalt oder als Gegenstand (Baumstumpf, Stein, Wolke). Rübezahl ist der Wetterherr des Riesengebirges und ähnelt so dem Wilden Jäger. Unerwartet sendet er Blitz und Donner, Nebel, Regen und Schnee vom Berg nieder, während eben noch alles im Sonnenglanz lag. Gegen gute Menschen ist er im Allgemeinen freundlich, lehrt sie Heilmittel und beschenkt insbesondere Arme; wenn man ihn aber verspottet, rächt er sich schwer, etwa durch Unwetter. Bisweilen werden Wanderer von ihm in die Irre geleitet. Er soll einen Garten mit Wunderkräutern besitzen, den er gegen Eindringlinge verteidigt. Sich bescheiden ausnehmende Geschenke des Berggeistes wie Äpfel oder Laub können durch seine Macht zu Gold werden, wie er umgekehrt gelegentlich von ihm bezahltes Geld in eine wertlose Währung verwandelt.

Breslau (Wroclaw) ist die Hauptstadt Schlesiens und immer eine Reise wert.

Egal, ob in der Altstadt mit ihrem historischen Rathaus und dem Marktplatz, in Cafe´s am Ufer der Oder, beim Shoppen, beim Besuch des historischen Doms auf der Oderinsel, Besuch der Jahrhunderthalle oder zoologischer Garten, Breslau ist immer aufs Neue beeindruckend.

Das Kloster Grüssau ist eine ehemalige Zisterzienserabtei. Die Klosteranlage gehört zu den bedeutendsten Barockanlagen Europas und ist für das UNESCO-Weltkulturerbe nominiert. Der Besuch bringt einen zum staunen. Der prächtige Bau und die inneren Verzierungen stehen denen in Rom in keinster Weise nach.

Der „Kammweg“ im Riesengebirge war einst einer der großen Weitwanderwege des Kontinents und ist heute, über einhundert Jahre nach seiner Entstehung, fast vergessen. Am Grenzkamm zwischen Deutschland, Tschechien und Polen gibt es viel zu entdecken!

Wer auf der Suche nach Lost Places ist, der wird voll auf seine Kosten kommen. Hier gibt es an jeder Ecke etwas zu entdecken, egal ob leere Fabrikhalle, ehemaliger Palast oder Wohnhaus. Viel Spaß auf der Entdeckungstour !

Impressionen

Quelle: Villaleika, Pixabay, Wikipedia,